Neue Informationen aus dem kleinen Kreis

In den vergangenen Wochen wurde viel getan und vor allem auch viel erreicht. Die Interessengemeinschaft bereitete eine Liste mit Unterbringungsalternativen vor und legte diese beim runden Tisch dem Bürgermeister aus Dieburg und dem Landkreis DA-DI vor. Das Ergebnis der anschließenden Prüfung durch die Stadt und dem Landkreis fiel so aus, dass nur der Nordring 35/37 als Alternative in Betracht gezogen werden konnte.

Nach verschiedenen Verhandlungen zwischen Herrn Koch seitens des Landkreises und den Eigentümern des Nordring 35/37 gibt es von Herrn Koch jetzt die Aussage, dass der Landkreis einen Mietvertrag abschließen wird und der Neubau des Flüchtlingswohnheims somit gestoppt ist. 

 

Kritiker könnten jetzt sagen, dass lediglich eine örtliche Verschiebung des Ganzen stattgefunden hat. Das ist sicherlich erstmal so richtig, aber alle weiteren Vorschläge, die eine Unterbringung im Stadtgebiet von Dieburg vorgesehen haben, wurden als "nicht möglich" abgewiesen. Jetzt findet die Unterbringung in Wohnungen statt und nicht wie vom Kreis geplant in einer Massenunterkunft. Das ist auf jeden Fall ein großer Erfolg. Dennoch muß an dieser Stelle erwähnt werden, dass das jetzt erreichte Ziel ein erster Meilenstein ist.

 

Desweiteren wurde uns zugesagt, dass eine gute und konstante Betreuung stattfinden wird und dass die Höchstzahl von Asylsuchenden bei etwa 60 Personen liegen wird. 
Herr Koch sagte außerdem, dass man nun auch ein Auge auf das Gebäude haben wird. Das bedeutet, dass es beispielsweise Müllansammlungen, wie vor einigen Wochen, nicht mehr geben wird und der Vergangenheit angehören.

Mitte November soll es dazu seitens der Stadt und des Landkreises eine Informationsveranstaltung über die Belegung sowie über das Betreuungskonzept geben.

Auf Kreisebene soll es nun auch ein Treffen der Bürgermeister geben, bei dem es um eine gerechte Verteilung von Asylsuchenden auf die einzelen Gemeinden gehen soll. Auch eine Festlegung, wie man zukünftig Asylbewerber unterbringen will, ist politisch in Arbeit.

 

Wir bleiben weiter dran, um eine bestmögliche Integration der Asylsuchenden in unserem Wohngebiet zu erreichen. Zustände wie vor Jahren, als es schon einmal Asylbewerber im Nordring gab, soll es nicht noch einmal geben!


Vorschläge sind gerne willkommen.

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