Treffen des Arbeitskreises Asyl in Dieburg

Start des Arbeitskreises

Hallo liebe Besucher der Webseite IG-Dieburg-Nord, 


dies hier ist der Versuch einer subjektiven Zusammenfassung einer nicht ganz strukturierten ersten Sitzung des Arbeitskreises Asyl. Trotz der gestressten vorweihnachtlichen Zeit haben es einige ins Rathaus geschafft.

Teilnehmer der Sitzung waren: Bürgermeister Herr Dr. Thomas, Herr Koch und seine Mitarbeiterin Frau Jünger vom Landkreis DA-DI, Herr Kahloon vom Ausländerbeirat der Stadt Dieburg mit Stellvertretern, Vertreter des Interkulturellen Büros des Landkreises DA-Dieburg, Frau Yontar als Mitarbeiterin des Vereins SKA (Betreuung des Asylbewerberheims in Alsbach-Hähnlein), Herr Yousef als Vertreter der muslimischen Gemeinde Darmstadt, Herr Müller als Vertreter der AWO, Fraktionsvorsitzende und Vertreter der Parteien Dieburg und Münster, Anwohner aus Dieburg (allerdings soweit ich dies einschätzen kann, nur aus dem Dieburger Norden) und natürlich waren wir als IG Dieburg Nord auch vertreten. Insgesamt waren ca. 20 Personen bei dieser ersten Sitzung des Arbeitskreises Asyl im Sitzungssaal der Stadt Dieburg anwesend.

Die Sitzung dauerte von 18,00 bis  19.30 Uhr. Zu den Teilnehmern möchte ich an dieser Stelle  erwähnen, dass ich es toll finde, dass die Parteien nun auch vertreten sind. Leider haben es die Grünen nicht geschafft, Flagge zu zeigen, wo ich immer dachte, dass Ausländerpolitik eins ihrer großen Themen sei. Auch hat mich etwas enttäuscht, dass kein Vertreter der Kirchen anwesend war. Hier hätte ich besonders von Herrn Pfarrer Vogel aufgrund seiner auf der letzten Bürgerversammlung gemachten Bemerkungen mehr erwartet. Vielleicht lag es auch einfach am Termin und am überfüllten Terminkalender der Vorweihnachtszeit. Weiter hoffe ich, dass die Sozialverbände mit an den nächsten Sitzungen teilnehmen. 

Zur Sitzung: Herr Dr. Thomas führte durch die Sitzung und legte ebenfalls das Sitzungsende fest. Als erstes gab Herr Koch Informationen zum aktuellen Sachstand bekannt. Mittlerweile sind drei Wohnungen mit 20 Personen (Familien) bezogen. Es handelt sich um Familien aus Afghanistan und Serbien, die sich schon einige Zeit in Deutschland aufhalten. Weitere zwei Wohnungen werden vor Weihnachten noch belegt. Insgesamt soll die Anzahl von 60 Personen nicht überschritten werden, so Koch weiter.

Es ist auch angedacht, eine Wohnung als Frauen WG einzurichten. Beim Außenbereich werden momentan noch die Spielgeräte auf ihre  TÜV-Prüfungen hin  überprüft und dann den Bewohner zu Verfügung stehen. Herr Koch zeigte sich sehr offen und auch bereit eine gute soziale Situation am Nordring zu schaffen, wo immer es ihm möglich ist. 

Nach diesen ersten Informationen kam es zu einer regen Diskussion, allerdings über eher Grundsätzliches: Klare Aufgaben und Ziele der AG wurden nicht festgelegt. Es wurde festgestellt, dass die Organisation und Koordination der ehrenamtlichen Tätigkeiten von einer Stelle (Stadt, Sozialverband etc.) übernommen werden muss, um eine nachhaltige Arbeit zu gewährleisten. Frau Yontar steht mit ihren Erfahrungen aus Alsbach-Hähnlein beratend zur Seite. Herr Koch kann die Aufgabe der Koordination der Ehrenamtlichen nicht übernehmen. Es wurde der Vorschlag eingebracht, eine Stelle (1/4) in der Stadt Dieburg einzurichten, die sich um die Koordination kümmern soll. Diesen Vorschlag will Herr Dr. Thomas jetzt im Magistrat prüfen. Anwesende Fraktionsvorsitzende zeigten sich sehr positiv zu dieser Idee. Es besteht auch weiter die Möglichkeit, Fördermittel aus der EU zu bekommen, wenn ein Konzept vorliegt.  

Ein weiteres Ergebnis des Abends ist eine gemeinsame Veranstaltung in den Gemeinschafträumen im Nordring. Am Samstag, den 12.01.12 soll zwischen 14.00 - 17.00 Uhr zu einer ersten Begegnung eingeladen werden. Ziel der Veranstaltung ist es, eine erste Begegnung von ehrenamtlichen Helfern und den neuen Bewohner zu ermöglichen. Genaueres werden wir Ihnen demnächst hierzu bekannt geben.  

Auch die Frage, ob sich die Arbeit der AG nur auf den Nordring bezieht, wurde angesprochen. Es geht um ganz Dieburg, wobei allerdings der momentane Schwerpunkt im Nordring liegt. Ich denke, wenn es einmal zur gleichmäßigen Verteilung der Asylbewerber kommt, ist diese Frage überflüssig. 

Fazit: Am Anfang der Sitzung dachte ich, dass ich doch lieber zuhause geblieben wäre. Diese Meinung habe ich zum Ende der Sitzung deutlich geändert. Die ersten Ergebnisse sind auf den Weg gebracht. Ich finde es auch gut, dass Herr Dr. Thomas sich weiter persönlich um diese AG kümmert. Allerdings kann er dies nicht langfristig machen. Umso wichtiger ist es, dass schnell eine Stelle (Organisation, Verein, Kirche) gefunden wird, die die Aufgabe der Koordination übernimmt. Diese sollte dann auch ein gesamtheitliches Konzept erstellen, wie die praktische Arbeit vor Ort laufen kann und wie man mit dem Landkreis zusammen arbeitet. Das man auch seitens der Stadt nun auch Geld in die Hand nehmen will, halte ich für den richtigen Weg. Denn was bringt ehrenamtlich Arbeit, die nicht nachhaltig gestaltet ist.  Es sind aber weiter viele, offene Fragen geblieben und es ist noch genügend für die nächsten Sitzungen zu tun.  

Dieser Bericht, gemischt mit meinen Kommentaren, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Falls Sie Ergänzungen haben, möchte ich Sie bitten, diese über die Kommentarfunktion einzufügen. 

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Lifka

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Kommentare: 1
  • #1

    Renee Bensinger (Samstag, 04 Februar 2017 07:59)


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